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Beschreibung
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Gerhard Aschacher / Michael Loidl - Kristallkluft in der Hintermuhr
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Hintermuhr / 2009
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Große Rauchquarze aus dem Murwinkel im Lungau. Nach einem verregneten Frühsommer hatte es zum Beginn meines vierwöchigen Urlaubes zum Glück endlich einige schöne Tage. Mitte Juli begaben wir uns (Gerhard Aschacher und Michael Loidl), in Neuland in ein uns schon gut bekanntes Fundgebiet. Mit Klüften ist diese Gegend leider kaum ausgestattet, es handelt sich um kluftarmen Zentralgneis. Mit viel Ausdauer und bei genauer Suche trifft man aber hin und wieder auf Quarzbänder, die selten kristalline Taschen aufweisen. Die Kristalle sind dann aber oft gut ausgebildet. Wir suchen in der Gegend schon seit vielen Jahren und diesmal hatten wir besonderes Glück.
Am ersten Tag zog es uns gleich weit hinauf, nur war es aufgrund der Hitze und der fast je 20 Kilo wiegenden 3Tages-Ausrüstung eine mühsame Angelegenheit. Nach geschätzten 4 1/2 Stunden Aufstieg deponierten wir einen Teil der Ausrüstung und machten uns mit leichterem Gepäck auf die Suche nach Anzeichen. Bei einer großen Quarzmasse in einem Blockfeld machte ich erste Erkundungen. Es waren keine Flächen zu sehen, aber die Richtung stimmte schon mal. Ich begann den Schutt wegzugraben und konnte 20 min später schon unter größeres Blockwerk kriechen um die Quarzader zu verfolgen. Am unteren Ende des Bandes, das jetzt seitlich aufgerissen offen lag, konnte ich schon Flächen und einige kleine Spitzerl angewachsen erkennen. Das war Anlass genug um auch gröbere Blockbewegungen zu starten. Mit großer Mühe beseitigte ich schwere Gneisblöcke die wacklig aufeinander lagen. Alleine war dies kaum möglich, doch nach einiger Zeit war auch Gerhard zur Stelle. An einer Stelle der immerhin ca. 4m langen Quarzader lag loses Material. Mit dem Kratzerl konnten wir schon einige leicht rauchige Scherben bergen. Noch weiter unten lag dann der erste gute Spitz mit 15cm Länge. Es kamen nach intensiveren Arbeiten noch weitere mit 10cm zum Vorschein, jedoch meistens beschädigt. Etwas Chlorit war im unteren Bereich der Tasche vorhanden der in einem Kleinen Spitz auch ein Phantom abzeichnet. An einer anderen Stelle dieses Quarzbandes war noch ein dicker, unansehnlicher Spitz angewachsen, der sich gaber ut lösen ließ. Er war 25cm lang. In der weiteren Umgebung war leider nichts mehr zu finden, darum stiegen wir ab und machten es uns gemütlich. Am nächsten Tag konnten wir in das eigentliche Zielgebiet aufsteigen. Oben trennten wir uns um die Gegend abzusuchen. Ich war gerade einen sehr steilen Graben bergab gestiegen und konnte nicht das geringste Anzeichen finden. Als ich wieder umkehren wollte wunderte ich mich wie schwierig sich das gestaltet, ist doch gewöhnlich der Aufstieg einfacher als der Abstieg. Als ich gerade einen kleinen Standplatz hatte und das Gelände studierte um eine bessere Aufstiegsroute zu finden, klingelte mein Telefon. Da mich für gewöhnlich keiner stört wenn ich in den Bergen bin, hatte ich kein besonders gutes Gefühl dabei. Doch alles war in Ordnung! Gerhard schrie mir in Euphorie ins Ohr: „Kumm schnö umma, des glaubst ned, i hob a Kluft – A Wahnsinn!“ Ich kletterte langsam die Rinne empor und ging voller Spannung zu Gerhard. Schon aus 50 Meter Entfernung konnte ich sein breites Grinsen sehen, er musste wirklich einen guten Fund gemacht haben. Bei ihm angekommen zeigte er mir einige 15cm große Rauchquarze die er auf seiner Jacke ausgelegt hatte. Die Kluft war gerade erst geöffnet und ging wunderschön bauchig auf. Eine derartige Kluft haben wir da oben noch nie entdeckt. Dann sagte er: “Jetzt halt di fest!“ hob die Jacke hoch und ich konnte nur noch staunen. Da lag ein großer, wuchtiger Rauchquarz mit 10kg, einer in ähnlicher Größe und eine schwere Stufe. Solche großen Quarze waren uns aus dieser Gegend noch nicht bekannt gewesen, umso mehr freute es uns dass wir sie finden durften. Der Abstieg mit 40 kg am Rücken machte etwas weniger Freude, vor allem da das Gelände schwierig war. Praktischerweise konnten wir 100hm im Schnee rutschend überwinden. Noch zwei Mal waren wir dort oben um den Kluftinhalt komplett zu bergen, die schönsten Kristalle waren jedoch gleich am Anfang der Kluft zu finden. Das Glück hat uns in diesen Tagen wirklich einiges vergönnt, denn wer rechnet schon damit in so einer schwierigen Gegend gleich eine Kluft pro Tag zu finden.
Ausgeräumt hatte die Kluft etwa die Ausmaße 100Hx60Bx150T. Die Kluft enthielt etwa 90 Kilogramm brauchbares Quarzmaterial. Es gab einiges an Scherben und Beschädigungen aber glücklicherweise waren auch viele Spitzen intakt. Stufen waren kaum dabei. Die Bergung war in dem tiefen Loch recht schwierig, da die Quarze eng mit Gneisbrocken verzahnt waren und die leicht gebogene Kluft nach unten zog. Auf einigen porösen Gneisbrocken konnten kleine Adulare (max. 1cm) und überraschenderweise auch Apatite bis etwa 3mm erkannt werden. Die Begleitminerale haben jedoch geringe Qualität. Wir suchten in diesem Jahr noch einige Male in der Umgebung der Fundstelle bis wir feststellen mussten, dass die zwei Klüfte absolute Glücksfälle darstellten, denn leider war weit und breit keine weitere zu finden.
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Wolfgang Jansche - Kristallfund am Wurtenkees
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Wurtenkees / 2004
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Wolfgang hat 2004 eine schöne Kristallkluft in der Wurten gefunden und eine Doku dazu erstellt. Hier gehts los
Der Fund ist mir 2004 in der Wurten geglückt. Die Situation war folgend, dass ein schmales, "morsches" Quarzband senkrecht zur Maserung des Glimmerschiefers stand. Nur ein kleiner Spalt mit Lehm gefüllt zeigte sich. Ich hatte wirklich Glück, denn in Minuten hatte ich einen kleinen Hohlraum frei gestemmt und ich konnte mit der Hand den ersten Spitz ertasten. Mein Herz raste, das Adrenalin schoss ein und ich machte einen Freudensprung. Aber die Öffnung war noch zu klein, um die Kristalle bergen zu können. Mit Hammer und Meisel mußte ich noch den Eingang erweitern, dann konnte ich die Kristalle einfach herausnehmen. Auf allen Kristallen haftete eine braun, zähe Lehmschicht, die zu Hause durch langes Einweichen im klaren Wasser recht gut abging.
Die Kluft enthielt klare Bergkristalle auch Doppelender die zum Teil mit dem ausgelaugten Nebengestein lose verbacken waren. Die erste Stufe auf dem Bild ist 8x12x13cm groß und der einzelne Spitz auf dem Gruppenfoto ist 8x6x13 cm groß. Das sind auch die zwei größten Stücke aus der Kluft. Obwohl ich ganz vorsichtig und behutsam die Kristalle entnahm, konnte ich keine Begleitmineralien feststellen. Auch beim späteren Nachschauen in der Kluftletten konnte ich nichts entdecken. |
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Josef Mühlburger - Pyritfund in Osttirol
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Osttirol / 2008
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Sepp Mühlburger hat 2008 in einer Kluft ein paar sehr schöne Pyrite gefunden und mir dankenswerter Weise ein paar Bilder davon geschickt. Diese möchte ich
hier kurz herzeigen. Gratulation!
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Sammler-treffen 2009
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Spittal / 2009
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Es gibt nur wenige Anlässe wo sich die Oberkärntner Mineraliensammler treffen, aber einer davon ist das alljährliche Treffen in Spittal. Dort treffen sich Alt und Jung, um über die vergangene Saison zu “tischgrieren” und die Funde der Kollegen zu bewundern. Dabei geht es teilweise aber zu wie bei den Jägern wo “Jägerlatein” verbreitet wird und so werden jede Menge Falschinformationen verteilt. So hatten wir dieses Jahr ein paar Stufen aus “Pakistan” dabei ;-)). Siehe Fotos unten...
An dieser Stelle sollten eigentlich die Fotos von der Ausstellung zu sehen sein. Leider hat mir aber der Veranstalter mitgeteilt, dass er einer Veröffentlichung der Bilder nicht zugestimmt hat. Die Gründe dafür sind, dass die Veranstaltung nicht öffentlich ist und die “Stoansucher” keine Mineralien mehr zur Veranstaltung mitbringen werden, wenn die Fotos im Internet veröffentlicht werden.
Das respektiere ich natürlich und habe daher die Fotos entfernt.
Meine Motivation den Bericht zu erstellen, war eigentlich nur den vielen Interessierten, die verhindert waren oder keine Einladung zu dieser Veranstaltung erhalten, einen Überblick über die Funde in Kärnten zu ermöglich. Es wurden auch keine Fundorte und Finder genannt. Da ich auch keinen Handel oder Ähnliches über meine Seite betreibe, gab es auch keine finanziellen Hintergründe. Ich kann daher die Bedenken an dieser Stelle nicht nachvollziehen.
Kritisch angemerkt sei zum Schluss noch die Fragestellung, wie sich “der” oder “die” oben erwähnten Stoansucher verhalten werden, wenn sie im Zuge des Nationalparkprojektes zur Veröffentlichung ihrer Funde verpflichtet sein werden.
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Kristalltage und Mineralien Info 2009
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Bramberg / 28.03. und 29.03.2009
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Die Kristalltage bzw. die Mineralien Info in Bramberg sind mittlerweile ein Fixtermin für mich. Diese Veranstaltung hat sich zu einem Ereignis mit internationaler Anerkennung entwickelt. Die Gastredner sind Experten ihres Faches und die Berichte der einheimischen Sammler vermitteln die Leidenschaft beim “Stoasuchn”. In Verbindung mit der Ausstellung der Neufunde, ist dies also genau die richtige Mischung, um die Motivation für die bevorstehende Saison auf 150% zu heben. Hier meine Bilder.
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Michael Ottmann - Mineralien Museum
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Radenthein / 1. Mai 2009
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Zur Präsentation seiner Funde hat Michael Ottmann ein eigenes kleines Mineralienmuseum errichtet. In mühsamer Kleinarbeit hat er einen alten “Stadl” abgetragen, in seinem Garten aufgestellt und wohnlich ausgebaut. Nach Fertigstellung hat er uns zur Einweihung seines kleinen Mineralienmuseums eingeladen. Michael sammelt seit ca. 8 Jahren in der Sonnblickgruppe und hat sich dort auf die Glimmerschieferzonen spezialisiert, wo er sehr schöne Funde tätigen konnte. Diese hat er uns bereitwillig gezeigt und nebenbei Heilwasser kredenzt, das ebenso klar war, wie seine Kristalle. Das die Flüssigkeit sehr hoch konzentriert war, wurde uns erst am nächsten Tag bewusst. Hier ein paar Bilder von der netten Einweihungsfeier und nochmals recht herzlichen Dank an Michael.
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